Wie Handtherapie gezielt Erfolge bringt

Verletzungen, Erkrankungen, Operationen und angeborene Fehlbildungen der Hand schränken ihre Beweglichkeit ein, oft begleitet von Missempfindungen bis hin zu Schmerzen. Der ärztlichen Behandlung von gesundheitlich beeinträchtigten Extremitäten schließt sich später meistens eine Weiterbehandlung bei einem Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten an. Er soll die Funktionsfähigkeit der Gliedmaßen wieder herstellen. Bei der Hand sind das zum Beispiel die allgemeine Beweglichkeit, das Reaktionsvermögen, ein sowohl sanftes als auch kraftvolles Zugreifen, höhere Geschicklichkeit und die flüssige Koordination von verschiedenen Bewegungen. Parallel wird Schmerzfreiheit bei sämtlichen Bewegungen der Hand angestrebt.

Für viele Erkrankungen, chronische Leiden und körperliche Behinderungen gibt es darauf spezialisierte Fachärzte und Therapeuten. Warum auch die Therapie der Hand bei einem Spezialisten, dem Handtherapeuten, erfolgen sollte, soll dieser Artikel ausführlich erklären.

Die Hand als biologisches Meisterwerkzeug

Die Hand ist ein sehr komplex funktionierender Teil des Körpers. Dabei beansprucht die Hand einschließlich Handgelenk mit nur 5 % der Gesamtmuskulatur des Körpers die kleinste Muskelgruppe darin. In die Hand mündet aus dem Unterarm die Streck- und Beugemuskulatur. Innerhalb der Hand befindet sich die mit dem Handwurzelbereich verbundene feine Fingermuskulatur. Das perfekte Zusammenspiel von Hand- und Fingermuskeln erlaubt äußerst variantenreiche Bewegungen zwischen feinfühlig und kraftvoll. Eine gesunde Hand führt mühelos hebende, senkende, drehende oder winkende Bewegungen aus. Sie kann ihre einzelnen Finger in unterschiedlichem Tempo und unabhängig voneinander bewegen.

So liegt es geradezu auf der Hand, dass die Therapie einer in ihren Funktionen eingeschränkter Hand bei einem Spezialisten erfolgen sollte: dem Handtherapeuten.

Der Handtherapeut als Experte für die Hand

Bei der Ausbildung zum Handtherapeuten handelt es sich um eine Weiterbildung für Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. Diese sind mit den Funktionen des kompletten Bewegungsapparates vertraut. Auf die Hand bezogen heißt dies, dass einem Handtherapeuten das Zusammenspiel von Hand und Arm vertraut ist. Befürchtungen einiger Patienten sind unbegründet, ein auf die Hand fokussierter Therapeut würde darüber den übrigen Bewegungsapparat vernachlässigen. Seine Therapie der Hand folgt dabei einem ganzheitlichen Ansatz. Nicht allein Arm, Schulter und eventuell noch Hals und Rücken werden in die Therapie der Hand einbezogen. Neben Teilen des Bewegungsapparates wie Muskulatur, Sehnen, Bindegewebe und Faszien sowie dem Skelett einschließlich seiner Gelenke bezieht dieser Therapeut auch das Nervensystem einschließlich Vegetativum in seine Behandlung ein. Ganzheitlich meint hier den ganzen Menschen. Die beeindruckenden Erfolge in der Handtherapie bestätigen diese spezialisierte Behandlungsmethode.

Ein Handtherapeut verfügt über ein profundes Wissen in der Handanatomie. Er kennt die Funktionsweisen einer gesunden sowie gesundheitlich beeinträchtigten Hand genau. Akute und chronische Erkrankungen der Hand, Fehlbildungen, Verletzungen und außerdem Zustände nach chirurgischen Eingriffen sind typische Anlässe für den Besuch einer handtherapeutischen Praxis. Der Handtherapeut ist nicht nur Experte für die Hand, sondern als ganzheitlich orientierter Therapeut auch für die Seele. Zu den körperlichen Beschwerden der Hand gesellen sich bei den Betroffenen häufig psychische und soziale Probleme. Besorgte und niedergeschlagene Patienten erfahren hier neben allgemeinem Zuspruch noch psycho-sozial ausgerichteten therapeutischen Beistand. Die Beachtung des seelischen Aspekts ist nämlich ebenfalls Bestandteil der Ausbildung zum Handtherapeuten. Selbstverständlich weiß er dabei auch um seine Grenzen: Wenn die seelische Verfassung eines Patienten es nahelegt, zieht der Handexperte ergänzend einen Psychotherapeuten oder Psychologen hinzu.

Was geschieht in der Therapie der Hand?

Die Behandlung bei einem Handtherapeuten erstreckt sich über einen Zeitraum, dessen Dauer von der Art der Handschädigung und ihrem Schweregrad abhängt. Geduld ist eine wichtige Voraussetzung für diese Berufsgruppe. Ebenso sollten sich die Patienten in Geduld üben.

Je nach Art des Krankheitsbildes stehen für die Handrehabilitation, wie die Therapie für die Hand außerdem noch genannt wird, verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören bestimmte manuelle Techniken, mit denen der Therapeut verbessernd und dabei direkt auf die Muskeln, Sehnen und Faszien der Hand seines Patienten einwirkt. Darunter befinden sich spezielle Techniken zur Reduzierung von Ödemen – Schwellungen beziehungsweise Wasseransammlungen im Hautgewebe. Falls notwendig, zum Beispiel nach einer Verletzung oder Operation, erfolgt eine Narbenbehandlung: für eine geschmeidigere und elastischere Haut und somit bessere Funktionsfähigkeit der Hand. Auch bei der individuellen Herstellung von Handschienen und ihrem anschließenden Anlegen ist der Handtherapeut behilflich.

Wie ein allgemeiner Ergotherapeut oder Physiotherapeut führt auch der Handtherapeut mit seinem Patienten ein Training zur Handstabilisation durch. Dabei leitet er seinen Patienten auch zu eigenen Therapieübungen für zu Hause an. Allgemeine anatomische Übungen sind ebenso Bestandteil der Patientenschulungen wie die oft kurz als ADL bezeichneten „Aktivitäten des täglichen Lebens”. Eine derart realitätsnah ausgerichtete Rehabilitationstherapie der Hand ist aussichtsreich – erst recht, wenn der Patient seine Hand zu Hause nach Anleitung weiter trainiert.

AHF Handtrainer für zu Hause

AFH-Chef Rainer Zumhasch ist selbst Ergotherapeut und Handtherapeut. Er weiß also genau, worauf es beim Handtraining ankommt. Bei seiner Firma „Ausrüster für Handtherapie“ sind verschiedene Handtrainer für den Einsatz in den eigenen vier Wänden erhältlich. Sie können im Webshop bequem online bestellt werden. Das Angebot beginnt bei Therapieknete und reicht bis zum HandMultiMaster. Viele der Produkte zum Handtraining sind eigene Entwicklungen des Unternehmens. Sie entstanden in enger Zusammenarbeit mit Therapeuten im eigenen Team sowie einem internationalen Netzwerk kompetenter Partner. Das sichert den Anwendern Qualität auf höchstem Niveau. Die Entwickler der Geräte haben dabei nicht nur die bloße Technik im Sinn, sondern nehmen auch die Perspektiven der Benutzer ein. Alle Handtrainingsgeräte funktionieren einfach und effizient. Sie machen sogar Spaß. Da fällt das tägliche Üben leicht, am besten mehrmals pro Tag.

Der HandMultiMaster trainiert die Hand und das Handgelenk. Er ermöglicht ein wirkungsvolles Streck- und Beugetraining. Die Kombination beider Trainingsarten ist für das Training der Hand optimal. Das Trainingsset besteht aus mehreren Teilen, deren Funktionsweise sich dem Benutzer sofort erschließt. Er kann für das ergonomische Training seiner Hände unter sechs unterschiedlichen und austauschbaren Widerständen wählen. Beim Trainieren liegt die Hand auf einem ergonomisch gestalteten Schaumstoff-Ei auf. Über einen daran angebrachten Expander werden die Streckmuskeln der Hand und ihrer Finger gekräftigt. Vom Expandertraining profitieren auch die Feinmotorik und das Koordinationsvermögen. Die unterschiedlichen Widerstände beziehungsweise Härtegrade vom HandMultiMaster sind gut an ihren jeweiligen Farbcodes ablesbar. Die Trainingsfortschritte zeigen sich unmittelbar beim Umsteigen auf höhere Widerstände. Das motiviert zusätzlich.

So vielseitig der HandMultiMaster auch ist, macht das Webshop-Angebot neugierig auf die anderen Handtrainer. Das ist kein Wunder, schließlich fühlt sich das Trainieren der Hand mit den Geräten beinahe wie ein Geschicklichkeitsspiel an. Das Handtraining erscheint weniger als Pflicht, sondern mehr als Vergnügen. Handtraining wie ein Spiel, bei dem dazu jeder gewinnt: neue Beweglichkeit vom Handgelenk bis in die Fingerspitzen.

Das Produkt finden Sie in unserem Onlineshop in der Kategorie Handtherapie und direkt auf der Produkt Detailseite zum HandMultiMaster