Schröpfen

Schröpfen mit Schröpfgläser und Schröpfköpfen

Verfahren im Massage-, Entspannungs- und Wellness-Bereich

Schröpfen – was ist das?

Seit mehr als 5000 Jahren wird das Schröpfen als alternatives Verfahren bereits ausgeübt. Dabei werden kleine Glas- oder Plastikgefäße mithilfe von Unterdruck auf der Haut gesetzt bzw. fixiert.

Welche Arten von Schröpfen gibt es?

Das schröpfen kann auf unterschiedliche Arten durchgeführt werden. Wir möchten Ihnen hier zwei Arten des Schröpfens beschreiben:

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1.) Trockenes schröpfen (unblutiges schröpfen)

Bei dieser Methode erwärmt der Anwender zunächst die Gläser. Traditionell wird dafür ein Wattebausch in Spiritus getränkt, angezündet und in das Innere des Schröpfglases gelegt. Ohne Watte setzt es der Anwender daraufhin auf die Haut. Innerhalb des Glases bildet sich aufgrund des Abkühlvorgangs ein Unterdruck, welcher die Haut nach oben zieht.
Dieser Zustand (einen Unterdruck erzeugen) kann auch ohne Erwärmung erfolgen. Der Unterdruck entsteht dann durch das Drücken eines Gummiballs (Bulk), der sich am oberen Ende des Glases befindet, oder durch Absaugen der Luft mit einem Schlauchsystem und Vakuumpumpe.

2.) Schröpfmassage

Die zu massierenden Stellen werden mit einer Salbe oder einem Öl eingecremt. Anschließend setzt man die Schröpfgläser so auf die Haut, dass sie sich festsaugen. Sie bleiben jedoch nicht an einer Stelle und werden stattdessen im Sinne einer Massage über die Haut bewegt. Für eine positive Wirkung darf der Unterdruck währenddessen nicht verloren gehen.

Schröpfen: Wie lange bleiben die Gläser auf der Haut gesetzt?

Die Dauer der 2 Praktiken liegt zwischen 10 und 20 Minuten.

Wo soll man die Schröpfgläser ansetzen?

Vor der eigentlichen Anwendung palpiert der Anwender die betroffene Stelle des Körpers. Nur dann erfährt er, wo er die Gläser platzieren und eine wirkungsvolle Anwendung einleiten kann. Häufig wird das Schröpfen am Rücken direkt auf verspannten Muskeln durchgeführt.

Welche Größe wird bei den Gläsern verwendet?

Für welche Größe der Schröpfgläser sich ein Anwender entscheidet, hängt immer von der betroffenen Stelle und der Statur des Anwenders ab. Erhältlich sind sie mit einem Durchmesser von circa 3 bis 6 oder 7 Zentimetern.

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